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Die chronische Verstopfung
Die
schulmedizinische Normalität: Bis
3 Stühle täglich oder alle 3 Tage einmal ein Stuhlgang.
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Die
ganzheitsmedizinische Normalität:
Kompakt,
wurstförmig, an den Enden spitz auslaufend,
nicht stinkend, höchstens knapp riechend, nicht klebrig, sinkend (U-Boot), einmal
täglich frühmorgens.
Die Verstopfung ist das Resultat einer
abnorm verlängerten Verweildauer der Stuhlmasse im Dickdarm mit Entzug des Wassers.
Nach der schulmedizinischen Definition spricht man von Verstopfung bei 3 oder
weniger Stühlen pro Woche.
Für uns F.X. Mayr-Ärzte beschreibt diese
Definition die Verstopfung ungenügend. Ein Zuviel an Kot im Darm kann den ganzen
Körper arg in Mitleidenschaft ziehen. Auch bei täglichem Stuhlgang denke man
an eine, wie wir es nennen, Darmverschmutzung.
Der
Beschaffenheit des Stuhls messen wir grösste Bedeutung zu
Der normale Stuhl ist geformt, spitz zulaufend, riecht wenig, klebt
weder an der WC-Schüssel noch am After und wird täglich mindestens einmal morgens
zwischen fünf und sieben Uhr (Dickdarmzeit nach der chinesischen Medizin) abgesetzt.
Schwimmende Stühle sind ein klares Indiz für vermehrte Gärung im Darm.
Stinkende, klebrige Stühle (WC-Besen, hoher Papierverbrauch) signalisieren Fäulnis-
und/oder Gärungsprozesse. Die bei Fäulnis- und/oder Gärungsprozessen entstehenden
Darmgifte sind oft bedeutsamer als die Schadstoffbelastung aus unserer Umwelt:
Umweltschutz in Bezug auf unsere eigene Gesundheit beginnt im Darm.
Wir Mayr-Ärzte nennen den chronischen Verdauungsschaden Zivilisationsschaden
Nr. 1.
Vergleichbar einer Pflanze, erfüllt unser
Darm die Funktion einer Wurzel“
Versorgung mit lebensnotwendigen Stoffen
(sofern in unserer industrialisierten Nahrung überhaupt noch vorhanden).
Barrierefunktion für Schadstoffe
Ausscheidung von Abfallprodukten
Bei chronischen Fäulnis- und/oder Gärungsprozessen, bei einem Zuviel an Kot
im Darm, ist die Darmschleimhaut nicht mehr in der Lage, ihre Funktion als Schutzschild
gegen Schwermetalle, Allergene, giftige Stoffwechselabbau- und zerfallsprodukte
von Bakterien, Viren und Pilzen vollumfänglich wahrzunehmen. Daraus resultieren
eine Unmenge von Befindlichkeitsstörungen bis hin zu ernsten Erkrankungen. Der
Asthmatiker oder Allergiker mit einem gesunden Darm muss erst noch
gefunden werden! Der Dickdarmeridian steht aus chinesischer Sicht in engster
Beziehung zum Lungenmeridian. Der Dickdarmmeridian zieht über die Schultern.
Bei chronischen Schulterbeschwerden denke man stets an den Dickdarm.
All diese Gifte, die Toxine, belasten das Immunsystem - 3/4 unseres
Immunsystems befinden sich im Darm - und die ausscheidenden Organe Niere, Leber,
Lunge und Haut. Stinkende Schweisse, Mundgeruch, Augenreizungen und Risse in
der Zunge sind deutliche Hinweise auf innere Schadstoffbelastung.
Sind diese Organe in ihrer Ausscheidungsfunktion überlastet, suchen sich die
Toxine den Weg nach aussen über Notventile: Alle Schleimhäute (unspezifische
Reizzustände, besonders im Nasen-Rachenbereich), weibliche Scheide (übler Geruch
bei unauffälliger Keimbesiedlung), Prostatabeschwerden beim jüngeren Mann ohne
Nachweis krankmachender Keime.
Wir leben nicht von dem, was wir essen, sondern von dem, was wir verdauen (Hufeland).
Eine üppige Abendmahlzeit ist schwer verdaulich
für die Chinesen nichts Neues: Nach der chinesischen Uhr ist Magenzeit
morgens von sieben bis neun Uhr. Hier wird verdaut. 12 Stunden später, also
abends von sieben bis neun, liegt der Magen brach. Er ist für eine
weitere Nahrungsaufnahme nicht mehr bereit. Grosse Abendmahlzeiten ermüden den
Darm und führen auf die Dauer zu
Darmträgheit. Ein träger Darm ist verdauungsschwach und empfindlich auf Schadstoffe
und Allergene.
Je träger der Darm, desto unverträglicher ist Rohkost, besonders abends. Die
dabei entstehenden Gärungstoxine sind sehr oft verantwortlich für schlechten
Schlaf und morgendliche Katergefühle. Eine Schwächung der Mitte
führt in der chinesischen Denkweise zu weitreichenden Folgen:
Die Mitte vermag ihrer Aufgabe, Trübes von Klarem zu unterscheiden,
nicht mehr nachzukommen. Dies nicht nur in Bezug auf Aufnahme und Ausscheidung
im Darm sondern auch in gedanklicher Hinsicht. Der Mensch verliert seine gedankliche
Ordnung. Von lästigen Emotionen kann er sich nicht mehr befreien. Die Sinne
werden getrübt. Eine geschwollene Zunge mit Zahneindrücken kann äusserliches
Zeichen einer Mittenschwäche sein.
Die Leber (im chinesischen Sinne ist der Lebermeridian damit gemeint)
wallt nach oben und zieht durch die Mitte hindurch. Hier tankt sie
frische Energie. Eine überlastete Mitte ist wie ein Flaschenhals.
Die Leber bläht sich auf. Reizbares, bis cholerisches Verhalten,
Depressionen, gerötete Augen und Zungenränder, eine übermässige Empfindlichkeit
auf Zugluft sind untrügliche Zeichen einer Leberüberlastung.
Mit der Diagnostik nach F.X. Mayr, die vollständige Untersuchung berücksichtigt
über 60 Aspekte, und mit Einbezug der chinesischen Medizin, sind wir in der
Lage, die Auswirkungen von Magen-Darmstörungen auf den ganzen Organismus sehr
fein zu erfassen.
Nahrungsfasern = Grundbedingung für Gesundheit
Wer den Apfel versteht, versteht die Welt |
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Nahrungsfasern
senken Cholesterin
Binden Toxine
Vermehren die gute Bakterienmasse |
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Martial 3. Buch, 89. Epigramm:
Nimm nur Lattich zu dir
und nimm weichmachende Malven;
Denn du machst ein Gesicht Phöbus, als wärst du verstopft
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Äpfel enthalten lösliche Nahrungsfasern - Pektine. Pektine sind Nährsubstanz
für unsere Bakterien im Darm. Im Darm sollten sich ca. 3 kg "gute"
Bakterien befinden.
Mit Äpfeln - und ebenso mit Metamucil, das auch Pektine enthält -
vermehren wir somit die "gute" Darm-Bakterienmasse, die wiederum Fäulnis-
und Gährungsbakterien verdräng
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