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Testosteron
Der schleichende
Abfall der Androgene beim alternden Mann findet erst langsam Beachtung. Nachdem
seit kurzem auch ein herzkranzgefässschützender Effekt beobachtet wird,
dürfte die Ersatztherapie in der potenzorientierten Männergesellschaft
auf fruchtbaren Boden fallen.
Im Alter sinken
Wachstumshormon, Sexualsteroide und DHEA-S.
Die Hauptfrage bleibt, ob mit exogener Zufuhr bis zur „Restaurierung“ der jugendlichen
Werte auch wirklich Verbesserungen erzielt werden können.
Die Tabelle zeigt die einigermassen mit Signifikanz gesicherten Veränderungen:
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Testosteron |
DHEA |
Wachstumshormon |
Knochen
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+ |
+ |
+ |
Muskelmasse
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+ |
? |
+ |
Libido
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+ |
unbeeinflusst |
wahrscheinlich |
Well-Beeing
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+ |
+ |
+ |
Cholesterin
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?(bei Männern) |
-(bei Frauen) |
+ |
Neuere Studien lassen einen Schutz vor Herzkranzgefässverengungen
vermuten. Viele Männer mit ausgeprägter Herzkranzgefässerkrankung
zeigten auffallend niedrige Testosteronspiegel im Blut.
Einige Fakten
Testosteron und Dehydrotestosteron fallen mit zunehmendem Alter
progressiv ab.
Altern ist vergesellschaftet mit einer Erhöhung von SHBG gebundenem
Testosteron, das sich aber infolge stärkerer Bindung an das SHBG zu langsam
loslöst. Dies führt zu tieferen Testosteron Werten im Gewebe.
Gemessen am bioverfügbarem nicht SHBG gebundenem Testosteron
findet man bei über 50-jährigen Männern in 50% einen Testosteronmangel.
Die Blut- Testosteronspiegel variieren über 24 Stunden, was
die Aussagekraft der Laborbestimmung einschränkt. Die Bestimmung der Gonadotropine
ist dabei wenig hilfreich, die Diagnose „sekundärer Hypogonadismus“ zu stützen,
obschon auch diese Werte im Alter verringret sind.
Parallel zum Altern sinken die Werte für freies Testosteron
und auch etwas die Gonadotropine. Zugleich sinkt die Muskelmasse, die Muskelkraft
wird schwächer, die Knochendichte nimmt ab und die Stamm- Adipositas zu.
Ein Hypogonadismus trägt zur Entwicklung einer Osteporose bei.
Das ist gut bekannt. Testosteron Ersatztherapien lieferten aber unterschiedliche
Resultate bezüglich Erhöhung der Knochendichte.
Hypogonadismus, Prostatacarcinom
Hypogonadismus: Testosteron unter 3.5 ng/ml und freies Testosteron
unter 1.6 ng/ml. Symptome: Verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit,
Libido und Potenzverlust. Verminderung der Samenflüssigkeit bis hin zur „trockenen
Ejakulation“. Penisschrumpfung infolge Rückgang der glatten Muskulatur des Schwellkörpers:
Der Penis wird kürzer.
Mit zunehmendem Sexualhormonmangel steigt das kardiovaskuläre
Risiko! Eine Studie mit rund 600 über 65-jährigen Männern ergab, dass das Risiko
für Herzinfarkt und Schlagabfall bei niedrigen DHEAS Spiegeln im Blut deutlich
zunimmt.
Unter einer Testosteron- oder DHEA Therapie besteht die Gefahr,
dass ein bereits bestehendes Prostatacarcinom progredient wird.
Jeder dritte Mann zwischen 50 und 65 Jahren hat ein Prostatacarcinom.
80-jährige haben in rund 80% ein Prostatacarcinom.
Bei hypogonadalen Männern sind Prostatacarcinome häufiger.
Es ist noch unklar, warum Testosteron einerseits die Carcinomentstehung unterdrückt
und auf der anderen Seite fördert.
Vor einer Testosteronersatztherapie muss eine sehr eingehende
Prostatacarcinomabklärung – gegebenenfalls mit Biopsie erfolgen. Auf den PSA
Wert ist bei hypogonadalen Männern wenig
verlass : 40% weisen trotz nachgewiesenem Prostatacarcinom normale PSA
Werte auf.
Prostatacarcinompatienten weisen im Durchschnitt
höhere IGF-1 Werte auf als Gesunde. Eine Wachstumshormontherapie muss bei Männern
sehr kritisch gehandhabt werden.
Möglicherweise besitzt Testosteron beim Mann eine herzkranzgefässerweiternde
Wirkung (antianginöse Wirkung). Auffallend viele Männer mit koronarer
Herzerkrankung zeigten niedrige Testosteron Plasmaspiegel.
Stress bereitet nicht nur den Boden für koronare Herzerkrankungen, sondern
senkt auch den Testosteronspiegel im Blut.
Testosteron und Potenz
Das Sexualhormon ist quasi mit einer Flamme unter dem Topf
vergleichbar:
Sie bringt nur das zum Kochen, was drin ist, ohne Einfluss auf sexuelle Phantasien
und Praktiken.
Frau und Testosteron
Testosteronmangel im engeren Sinne:
Libidoverlust, Vergrösserung der Brüste, Zunahme des Bauchfetts
Testosteronmangel im weiteren Sinne:
Müdigkeit:
Reizbarkeit, Antriebsarmut, Bindegewebsschwäche: Cellulite Venenprobleme,
Autoimmunerkrankungen
Libidoverlust bei der Frau
Nach einem erfüllten Sexleben empfindet die Frau nichts
mehr und es stört sie in der Regel auch nicht.
Die Pille unterdrückt die Funktion der Eierstöcke
und damit auch die Testosteronproduktion.
Wenn um die Menopause die Östrogenproduktion sinkt, werden dafür im
Fettgewebe mehr Östrogene gebildet, unter anderem auch durch Umwandlung
von Testosteron in Östrogen.
Bei einer festen Frau mit viel Fettgewebe werden entsprechend viel mehr Östrogene
gebildet und der Testosteronspiegel sinkt.
Bei einer gertenschlanken Frau bleibt der Testosteronspiegel besser erhalten.
Um die Fettzellen aufzuschliessen und zu Energie zu verbrennen braucht es Testosteron.
Und eben das fehlt bei den festen Frauen. Aufgrund dieses Hormonungleichgewichtes
bilden sich je länger je mehr Fettpolster und es wird immer schwieriger
diese abzubauen.
Cellulite
Cellulite - klumpenartig verbundene Fettzellen - verstärkt
sich unter dem Einfluss der Östrogene. Testosterone sind verantwortlich
für eine "feste" Architektur der Fettzellen. Cellulite ist letztlich
ein Testosteronmangel im Gewebe.
Es dauert Monate bis eine Lokaltherapie mit Testosteroncreme bei der Cellulite
einen Erfolg zeigt. Die Hormonwirkung wirkt verstärkt durch körperliches
Training. Sport hebt bei Frauen den Testosteronspiegel an.
Eine Cellulitetherapie ohne Sport / Ausdauertraining ist sinnlos.
So stimulieren Sie Ihren Testosteronspiegel
(Frau und Mann)
Viel Bewegung jeder Art.
Sport erhöht den Testosteronspiegel und hält das Körperfett unter
Kontrolle.
Auch Sex erhöht den Testosteronspiegel (mehr bei Frauen als bei Männern).
Gestalten Sie Ihr Sexleben aufregend und abwechslungsreich.
Gesunde zinkreiche Ernährung. Zinkreich sind Fische, Meeresfrüchte,
Nüsse.
Die Aminosäure Arginin kann - vorzugsweise vor einer sportlichen Betätigung
eingenommen - unterstützend wirken.
Weitere therapeutische Möglichkeiten
Tribulus terrestris L. bulgaricum
Wirksubstanz: Protodioscin. Erhöht bereits nach einer
einmonatigen Anwendung, LH, Testosteron, Dihydrotestosteron und DHEA.
Der Substanz wird darüber hinaus auch eine proerektile
Wirkung nachgesagt
Englische Beschreibung
Tribulus Terrestris is an herb that has been extracted for
its saponin and alkaloids isolated and utilized to heighten libido. It has been
used as an effective anabolic product in athletic training and development.
Studies involving 212 males confirm that this product increases libido, frequency
and strength of erections and sexual reflexes (recovery from sexual activity).
Other positive changes include reduced cholesterol levels, and positive psychological
effects such as improved mood and increased self-confidence. No adverse effects
were noted in clinical studies, and additional animal research demonstrated
no adverse effects on the central nervous or cardiovascular systems.
In males, tribulus terrestris increases libido, improves strength
or erection and spermatogenesis, and may increase testosterone. In women, it
likewise increases libido, improves ovulation effect, decreases the vasomotor
symptoms accompanying menopause, reduces apathy and aggressiveness.
Tribulus Terrestris is a perennial trailing plant, which grows
wild all over India. It has been used widely in the Ayurvedic system of medicine
for the treatment of various urinary disorders including urolithiasis. It is
effectively against oxalate and stone formation in urine. The Greeks used Tribulus
Terrestris as a diuretic. In China and Vietnam it has been used as a styptic,
in the treatment of post-partum haemorrhage, epistaxis and gastro intestinal
bleeding. It is a South African remedy for inflammation and arthritis.
The extract contains alkaloids, saponins, resins and nitrates
and is popularly used as a sports nutrient in USA. The extract of the plant
is recognized as a diuretic and aphrodisiac. It has anti-oxidant and hypolipedemic
activities. Tribulus Terrestris extract was effectively used for nonspecific
impotence and aging. All the pharmacological properties of Tribulus Terrestris
are clinically proved.
Eurycoma longifolia Jack - Tongkat
Ali
Extrakte aus Eurycoma l. sind in verschiedenen asiatischenn
Ländern weitverbreitet und werden zur Behandlung von über 100 Erkrankungen
angewendet. Unter "Tongkat Ali" wird eine Zubereitung aus den Wurzeln
vermarktet. Bei Männern mit Testosteronmangel soll "Tongkat Ali"
die Testosteronspiegel im Blut wirkungsvoll erhöhen können und dosisabhängig
die sexuelle Lust steigern. In Malaysia hat sich das Präparat zu einem
Renner entwickelt, sodass der Baum unter Schutz gestellt werden musste.
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Wirkung
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Müdigkeit
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Vertreibt Müdigkeit
Erhöht die Eenergie
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Antioxidans
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Wirkt als Antioxidans und bekämpft so freie Radikale
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Aphrodisiakum
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Erhöht Libido
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Blutzirkulation
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Verbessert die Blutzirkulation
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Haut
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Wirkt Hautinfektionen und allgemein Hauterkrankungen entgegen
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Innere Erkrankungen
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Wirkt ünterstützend bei hohem Blutdruck, Diabetes und Geschwüren
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Wunden
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Fördert die Wundheilung
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Fieber
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Wirkt fiebersenkend
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Englische Beschreibung (Deutsch folgt)
The plant Eurycoma longifolia is a small tree belongs to the
family Simarubaceae can be found in the jungle throughout Malaysia, Indochina,
Borneo and Sumatra. It is commonly known as Tongkat Ali in Malaysia and Singapore.
Sometimes it is known as Payung ali, Tongkat Baginda, Muntah Bumi and Petani
Bumi by the natives. It is also known as Babi Kurus in Java, Tungke Ali in Sumatra,
Piak or Tung Saw in Thailand.
The tree can grow up to about 12 meters in height and is usually
unbranched or with a few upright branches. Each branch is crowned by an umbrella-like
rosette of compound leaves. Each leaf consists of 20 - 30 pairs of narrow, oblong,
leathery dark green leaflets with shining dark brown leaf stalk. The tree produces
hairy purplish-crimson bell-like flowers in a long, branched and dropping branches.
The oblong shaped fruits are also borne in a large dangling bunches. Its peak
flowering season is from June to July and with peak fruiting in September. In
Malaysia, they are commonly grow at low altitude up to 7000 meters on sandy
soil as understorey treelets.
Every part of the tree is bitter and is considered as medicine
by the natives. The roots and particularly the bark of the roots are used to
treat fever. It is also used as a tonic after childbirth. It is pounded and
applied as a poultice for headache, on wound, ulcers and syphilitic sores. The
roots also contained active compounds which are effective against malarial parasite.
It is also said to have aphrodisiac properties.
Eurycoma longifolia or Tongkat Ali is known as "Penawar
Pahit", "Bedara Pahit", "Bedara Putih"," Lempudu
Pahit" dan "Bidara Laut" is one of the plants that is known to
contain high medicinal value. Being a small plant, it can grow to about 10 metres
in height and can be found mainly in Malaysia, Burma, Thailand, from Indochina
to Sumatera and Borneo. This medicinal plant has a narrow leaf, about 5-20cm
length and 1.5 - 6cm in width. The leaves are less green at the below surface.
The flowers are heterosexual. The part that is always used for medication is
the root. The taproot (aerial root) is yellowish in colour and has bitter taste.
Traditionally, the entire plants can be used for medicinal purposes. A recent
study carried out by Forest Research Institute of Malaysia (FRIM) showed that
the leaves of Tongkat Ali contain anti-oxidant properties.
The department of Bio-medical Science, Universiti Kebangsaan
Malaysia (UKM), has carried out a study for anti-oxidant properties on five
types of Malay traditional medicinal products. They were Pucuk Betik, Tonic,
Kapsul Tongkat Ali, Akar Herbanika and Jamu Anom. They discovered that all the
products contains a high level of SOD (Superoxide dismutase), a kind of anti-oxidant
enzyme. The capsule of Tongkat Ali is shown to have a Total Oxidant Activity
(TOA) at the quantity of 75µl. FRIM has also done an observation of anti-oxidant
activities for all parts of Tongkat Ali. Apart from the root, the barks and
the leaves of Tongkat Ali, also contain an anti-oxidant properties. The aqueous
and methanol extracts of Tongkat Ali showed an activity of scavenging superoxide
and lipid peroxidation. This study proved that Tongkat Ali could inhibit the
chain reaction of free radicals that could be harmful to the body system.
Another study by the School of Pharmaceutical Science, Universiti
Sains Malaysia(USM), also showed that Tongkat Ali has aphrodisiac properties.
An experiment was carried out on impotent male rats. When given doses of the
extract of Tongkat Ali root (0.5 g/kg/day) consistently for 12 weeks, the rats
seemed to have a high level of ejaculation. Tongkat Ali can also reduce hypertension
and is anti-malarial as it has a substance known as Eurycoma lactone.
Traditionally, the root of Tongkat Ali is boiled and the water
is taken as a health tonic. Because of its bitter taste and to determine its
dosage unknown dosage, it has now been processed into a capsule form. Super
Tongkat Ali capsule is made from a natural extract of Tongkat Ali found on Borneo
Island, without any addition of chemical substances. It is manufactured by a
modern factory with a Good Manufacturing Practice (GMP) status. It is a good
source of anti-oxidant, provides and increases energy as well as stamina, improves
blood circulation, anti-tumour, anti-ulcer, anti-malarial and increases sexual
drive. Super Tongkat Ali is an excellent supplement for a healthy and demanding
lifestyle. Super Tongkat Ali, which is now marketed by Konsortium Pasifik Sama
Sdn. Bhd. is prepared in a capsule weighing 260 mg and consists of 60 capsules
per bottle.
Description: A good source of anti-oxidant, provides and strengthens
energy as well as stamina, improve the circulation, anti-tumour, anti ulcer,
anti malaria and increase sexual drive.
Yohimbin
17a-Hydroxy-yohimban-16a-carbonsäuremethylester (-hydrochlorid);
Johimbin, Quebrachin, Aphrodin, Corynin, Yohimvetol, Hydroergotocin
Fremdsprachige Bez.: engl., frz.: yohimbine; span. yohimbina;
ital.: quebrachina; lat.: Yohimbinum hydrochloricum, Yohimbini hydrochloridum,
Yohimbinium chloratum, Yohimbinii chloridum
Yohimbin wird aus der Rinde eines afrikanischen Baumes gewonnen.
Kamerun ist das Hauptherkunftsgebiet des Yohimbe-Baumes, aus dessen Rinde das
Alkaloid gewonnen wird. Yohimbin revolutionierte die Behandlung der erektilen
Dysfunktion beinahe über Nacht. Heute weiss man, dass es sich bei diesem
Indol-Alkaloid um einen selektiven, kompetitiv wirkenden a2-Adrenozeptor-Antagonisten
handelt, der eine verstärkte Noradrenalinausschüttung bewirkt. Die
im Rückenmark gelegenen Genitalzentren werden erregt, außerdem werden
unter Absenkung des Blutdrucks die Arterien insbesondere der Haut und der Genitalorgane
erweitert, was mit einer Erhöhung der Blutmenge in diesem Bereich einhergeht.
Ob Yohimbin in der Therapie bestimmter Formen erektiler Dysfunktion erfolgreich
ist, wird gelegentlich angezweifelt. Es gibt Studien, die den positiven Effekt
auf die Potenz belegen, in anderen konnte kein Nachweis für die Wirksamkeit
erbracht werden. Nichtsdestotrotz hat sich Yohimbin jahrzehntelang als erste
orale Medikation für dieses Indikationsgebiet bewährt.
Die Wirkung der Yohimbe-Rinde (bzw. des Hauptwirkstoffes: Yohimbin)
ist in Europa bereits seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Da Yohimbin die Gefässe
erweitert, einen Blutstau in den Beckenorganen verursacht und die Erregbarkeit
des Sakaralnervensystems erhöht, wurde es hauptsächlich als Aphrodisiakum
und bei Impotenz eingesetzt. Doch Yohimbin birgt auch tödliche Gefahren:
Menschen mit einem Nieren- oder Leberleiden müssen Yohimbin meiden. Bei
der kleinsten Überdosierung tritt ein absoluter Schwächezustand ein;
mit Erregungszuständen, Tremor, Schlaflosigkeit, Angst, Blutdruckerhöhung
usw. Die grösste (und tödliche) Gefahr besteht darin, dass Yohimbin
ein starker MAO-Hemmer ist, d.h. bei gleichzeitigem Verzehr von Beruhigungsmitteln,
Aufputschern, antiallergischen Medikamenten, Narkotika, Alkohol, Koffein, Kakao,
Bananen, Ananas (u.a. Lebensmitteln) werden die körpereigenen Enzyme gehemmt,
so dass giftige Amine in Aktion treten können - Endstation: Tod! Deshalb
sollte man auf keinen Fall Viagra oder andere Yohimbin-Präparate ohne Beratung
durch einen Heilkundigen zu sich nehmen.
Wer den Yohimbin-Gefahren und den Viagra-Fantasie-Preisen entgehen
möchte und meint, er braucht potenzverstärkende Mittel, für den
gibt es zahlreiche Alternativen; z.B. Muira-Puama, Quebracho, Barbasco, Yucca,
Meerträubel, Kawa-Kawa, Sabalbeeren, Sassafras, Tigerkraut u.a.m. Diese
Naturprodukte kann man sich im einschlägigen Kräuterhandel preisgünstig
beschaffen. Noch ein paar Tipps "aus der Mottenkiste":
Mit Quebracho (Wirkstoff: Quebrachin = ähnelt dem Yohimbin) erzielt man
gute Wirkungen, jedoch ohne die schädlichen Nebenwirkungen wie bei Yohimbin.
Da Quebracho kein MAO-Hemmer ist, kann es leicht mit Alkohol zu einer Tinktur
verarbeitet werden. Allerdings hat Quebracho einen Nachteil: es ist sehr bitter.
Aber auch hiergegen ist ein Kraut gewachsen; mit ein wenig Santakraut hebt man
den Bittergeschmack auf. Als Geschmacksverbesserer kann man Vanillen-Schoten
nehmen.
Für eine Potenz-Therapie eignet sich besonders Muira-Puama. Wie wirkt Muira-Puama?
Es regt das Nerven- und Sexualzentrum (Sakralnerv) an, mildert nervöse
Reizbarkeit, erweitert die Blutgefässe, hilft bei Überarbeitung und
erhöht die Sinnlichkeit; bei Frauen unterstützt es die Entfaltung
unterentwickelter Brüste. Nebenwirkungen sind keine bekannt.
Zubereitung: 100g Muira-Puama, 50g Damiana, 10g Sabalbeeren, 3 Vanillen-Schoten,
3g Honigkraut in ein Gefäss tun und mit einer Flasche (1 Liter) 40%-igen
Klaren übergiessen. Das Gefäss verschliessen und 3-4 Wochen ziehen
lassen, jeden 2. Tag kurz aufschütteln. Danach den Gefäss-Inhalt in
einen grossen Kochtopf schütten, nochmals mit einer Flasche Klaren übergiessen,
gut verrühren und bei kleiner Flamme 20-25 Minuten kochen lassen. Dann
den Kochtopf vom Feuer nehmen, mit einem Deckel abdecken und den Inhalt 2 Stunden
abkühlen lassen. Den Sud in eine grosse Schüssel absieben, zwei Flaschen
Rotwein dazukippen und gut umrühren. Jetzt kann das Gemisch in Flaschen
abgefüllt werden.
Anwendung: Jeden Tag nach dem Mittagessen oder vor dem Schlafengehen ein kleines
Schnapsglas von dem Gemisch trinken. Die wirksame Menge ist zwar individuell
verschieden; doch mehr als zwei Schnapsgläser täglich sollten nicht
getrunken werden. Bei Bedarf kann man den Geschmack mit etwas Fenchel o.ä.
verändern.
Testosteron Creme 3%
Zusammensetzung:
Testosteron 3%
Erdnussöl
Polysorbate 60
Propylenglykol
Cetylalkohol
Dosierung: Grundsätzlich gemäss Verordnung des Arztes
und laborkontrolliert.
Im Allgemeinen die Menge von 1 Teelöffel täglich,
bei Cellulite auf die betroffenen Hautstellen, bei Libidoverlust beim Mann im
Genitalbereich.
Testosteron als Creme auf die Haut aufgetragen wird teilweise
umgewandelt (aromatisiert durch das Enzym Aromatase) zu Östrogen. Im Genitalbereich
findet sich nur wenig Aromatase, sodass das dort aufgetragene Testosteron weitaus
weniger zu Östrogen aromatisiert wird!
Nebenwirkungen beim Mann wären eine Östrogen - bedingte
Gewichtszunahme und ein Wachstum der Brustdrüsen (Gynäkomastie).
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