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Fusswarzen - Handwarzen
Fusswarzen - Plantarwarzen
- sind lästig und therapeutisch hartnäckig
Viele
Methoden - Operation, Kälte, Laser - sind schmerzhaft und mit Rezidiven belastet.
Die "Plantarwarzensalbe" - Methode ist praktisch schmerzfrei und Rezidive
sind selten.
Plantarwarzensalbe - Das Rezept
Vorgehen
Zuerst ein dickes Lochpflaster aufkleben, sodass sich die Warze in
der Mitte befindet und ein warzenfreier Saum von 4 mm mitbehandelt werden kann.
Pflaster also nicht zu knapp wählen.
Bewährt haben sich die sog. Scholl Ringe, die in verschiedenen Grössen in jeder
Drogerie/Apotheke erhältlich sind.
Nun wird das Loch in der Mitte vollständig mit der Plantarwarzensalbe gefüllt.
Das Ganze mit einem breiten , grossen Heftpflaster abdecken.
Morgens und abends Loch neu füllen, gegebenenfalls Scholl Ring einmal täglich
erneuern.
Der Scholl Ring wird durch das Gehen platt getreten.
Duschen ist problemlos.
Nach 1 Woche soll der Arzt/Fusspflegerin alles verquollene Gewebe so gut wie
möglich mit dem Skalpell entfernen. Man muss sich richtig in "die Tiefe"
vorarbeiten.
Die Plantarwarzensalbe greift nur Hornhaut und Warzengewebe an. Die gesunde
Schicht unter der Haut wird nicht angegriffen.
Nach 1-3 Wochen ist das Warzenproblem im Allgemeinen erledigt.
Wichtige Bemerkungen
Rezept und Vorgehensweise wurden ca. 1984 in der Medical Tribune von einem
Arzt aus Berlin veröffentlicht.
Bis dahin bestand meine Behandlung wie üblich im Schneiden, Vereisen, Kautern
oder Betupfen.
Seither habe ich hunderte von Warzen mit dieser Salbe behandelt, als Schularzt
auch sehr viele Schulkinder.
Wie immer gilt der eiserne Grundsatz:
Besprechen Sie die Therapie mit Ihrem Arzt. Hinter
einer "banalen *Warze" könnte sich auch einmal eine Krebsgeschwulst
verstecken!
Grossflächige Warzen: Behandlung nur unter ärztlicher Kontrolle!
Hier meine Erfahrungen:
1. Viel seltener Rezidive als mit den erwähnten Methoden.
2. Nie Narbenbildungen
3. Nie irgendeine Nebenwirkung der besonderen Art, obwohl die Phenole grundsätzlich
toxisch wären. Vorsichtshalber wende ich die Salbe deswegen in der Schwangerschaft
nicht an.
Die Salbe "nekrotisiert", besser "verquillt",
ausschliesslich Hornhaut- und Warzengewebe, niemals die gesunde
Unterhaut. Entfernt man mit dem scharfen Messer vorsichtig die verquollene Haut
beziehungsweise entfernt im Falle einer Blasenbildung den Deckel sieht man stets
rosige Haut, ev. Noch die Warzenwurzel (Warzenrest), den man vorsichtig mit
Silbernitrat oder einem ähnlichen Mittel betupfen kann.
Auf den ersten Blick sieht die behandelte Gegend „schrecklich“
aus. Das ist normal.
Die erwachsene Hornhaut ist lederig und Blasenbildungen sind
selten. Je jünger der Mensch (Kinder insbesondere), je mehr ist mit einer
Blasenbildung zu rechnen. Die Blase steht unter Druck und kann starke Schmerzen
beim gehen hervorrufen. Nach Punktion entleert sich eine braune, dickliche Flüssigkeit.
Dabei handelt es sich NIE um Eiter, nie um Infektion. Der Schmerz verschwindet
danach schlagartig. Ich sehe Blasenbildungen gerne, weil damit die Warze meist
erledigt ist.
In sehr seltenen Fällen kann sich die Haut in der Umgebung entzünden.
Dann ist, schon wegen der Schmerzen, die Behandlung vorübergehend zu unterbrechen.
Es ist von grösster Wichtigkeit, die gesunde Umgebung abzudecken (Schollring
mit Loch in der Mitte).
Schmerzen:
Je nach dem Zustand der Hornhaut (alt – jung) können
nach einigen Tagen Schmerzen auftreten = lästig, aber harmlos. Schmerzen
sind grundsätzlich ein Zeichen von Blasenbildung.
Behandlungsverlauf
Nach 1 Woche sieht man ein verquollenes Gewebe, das nicht schön
aussieht.
Je jünger die Haut, desto eher bildet sich unter dem verquollenen Gewebe eine
Blase.
Bei Kindern und Jugendlichen ist bereits nach 5 Tagen eine
Blasenbildung zu erwarten, was dann beim Gehen recht schmerzhaft sein kann.
Es lohnt sich in jedem Fall, die Blase "reifen" zu lassen. Die "braune
Sosse", die sich beim Anstechen der Blase entleert, ist aufgelöstes Gewebe
und nicht Eiter wie fälschlicherweise oft vermutet. Wenn man in
der Mitte noch einen kleinen "Zapfen, einen Warzenrest, sieht, dann muss
nochmals eine Woche lang behandelt werden.
Trotz des grossen Hautdefekts bleiben mit dieser Methode nie Narben oder
Schmerzen zurück.
Entzündliche Reaktionen sind selten: Therapie für 1-2 Tage
unterbrechen und dann weiterfahren. Ev. einen nassgemachten Kamillen-Teebeutel
auflegen.
Behandlungsdauer
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Aussehen |
| Nach 1 Woche Behandlung mit Plantarwarzensalbe |
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| Nach 1 Woche Behandlung mit Plantarwarzensalbe |
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Nach 1 Woche Behandlung mit Plantarwarzensalbe
Teilentfernung mit dem Skalpell
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Nach 2 Wochen Behandlung mit Plantarwarzensalbe
Warze zentral gut sichtbar |
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Nach 3 Wochen Behandlung mit Plantarwarzensalbe
Grund sauber, warzenfrei
Narbenfreie Abheilung |
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Nachbehandlung
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Schöllkraut (Chelidonium majus).
Im Schöllkraut
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2. Wahl:
Gartenwolfsmilch (Euphorbia peplus).
Offiziell wird bei Warzen aber die Zypressen-Wolfsmilch angewendet (Euphorbia
cyparissius).
Die Wirkung der Wolfsmilch ist aber geringer als die des Schöllkrauts,
weil ihr virushemmende Substanzen fehlen, die das Schöllkraut auszeichnen
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Gartenwolfsmilch - Nahaufnahme
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Nach Abschluss der Behandlung soll für 1-2 Tage etwas Thujasaft aufgetragen
werden: Thujanadeln mit einem Hämmerchen zerschlagen.
Variante: Zerschlagene Thujanadeln während
einer Nacht auf die Wundfläche auftragen und abdecken. Warzen
vertragen keinen Thujasaft.
Innerlich können unterstützend Thujatropfen in D30 verabreicht werden.
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Moderne, dermatologische Behandlungsmethoden:
Stickstoffbehandlung
Keratolyse mit Guttaplast und Verrumal Lösungen.
Bestrahlung mit WiRa (Wassergefiltertes Infrarot, Uni Jena, Fa. Heine Vertrieb:
schmerzfrei und sehr erfolgreich.
Besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt oder Dermatologen!
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