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Nahrungsmittelallergie - Procain


Mundschleimhaut = Allergen-Erstkontakt

Die Mundschleimhaut ist der Ort des Erstkontaktes mit Nahrungsmittelallergenen.
Hier - so die Vorstellung - prägt sich das „Allergiegedächtnis“ ein.
Procain als Antiallergicum hindert die Allergene, sich im „Gedächtnis“ des Immunsystems festzusetzen.

Nach einigen Tagen darf ein erster Essversuch mit einem kleinen Stück des für die Allergie verantwortlichen Nahrungsmittels gewagt werden. Bei hundertprozentiger Toleranz langsame Steigerung.

Apfelallergiker (und alle anderen natürlich auch) dürfen hoffen, bereits nach wenigen Tagen wieder herzhaft hinein beissen zu können.


Vorgehen:

• Procainhydrochlorid 1% Lösung (2 gestrichene Teelöffel in 500 ml Wasser).

• Davon 5-10 ml, 5-10 Minuten vor jedem Essen in den Mund nehmen.

• 1 Minute im Mund behalten.

• Keine Nachspülung. Reste sollen geschluckt werden.


Bemerkung:

• Obwohl Procain antiallergisch wirkt, kann es - zwar sehr selten - selbst einmal eine allergische Reaktion hervorrufen. Zu Beginn Probedosis von 1 Milliliter.

• Procain in hohen Dosen ist giftig. 10 ml sind völlig unbedenklich und könnten theoretisch auch geschluckt werden.

• Procain wird geschmacklich nicht von jedermann toleriert!

• Die 1% Procainlösung kann auch in einem Zerstäuber für Nasenanwendungen bei Pollenallergien
verwendet werden!

Tipp:

Neuraltherapie bei Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten


Coeliacum (=abdominaler Grenzstrang, Splanchnicus, oberer Nierenpol)


Technik: Von der hinteren Axillarlinie ausgehend gegen medial, entlang der
untersten tastbaren Rippe (=11. Rippe) bis 3 Qf vor die Mittellinie.
Tiefe Einatmung: Haut durchstechen
Tiefe Ausatmung: Atmung anhalten, Stich in Richtung Brustwarze der Gegenseite
Stichtiefe 6-8 (-10) cm: Gefühl in einen leeren Raum zu kommen.

Ventrale Seite mitbehandeln (Rs15)

Indikation: Verdauungsstörungen, Sudeck (ideal),
bei Sudeck Kombination mit Procain i.a.

Segmenttherapie: Oberbaucherkrankungen
Störfeldsuche / Testinjektion

Bergsmann: Th11/12