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Leaky Gut Syndrom: Der "undichte" Darm


Stinkende, klebrige Stühle bedeuten Belastung mit Schadstoffen und führen mit der Zeit zu entzündlichen Darmwandveränderungen und so schlussendlich zum Syndrom des "undichten Darmes"

 

Ernährung

Diese Ernährungsweise ist zugleich Basis jeglicher Überlegungen bezüglich einem topgesundem, basischen Ernährungsverhalten = Hauptstrasse!
Die "Nebenstrassen", die Genüsse, sind uns hinlänglich bekannt.

Wichtig zu wissen ist, wo hört für mich die Hauptstrasse auf und wo beginnen die Nebenwege, wo ich mich bald einmal verlaufen kann.

Hüttenkäse oder fetter Appenzelle, Pouletbrüstli oder Spannferkel!
Allgemein gilt, dass Schafsprodukte massiv besser verträglich sind als Kuhmilchprodukte.

Eine Ernährung reich an farbigem Gemüse, nicht zu vielen Kohlenhydraten und 2x pro Woche Lammfilet, Rindsfilet, Hühnerbrust oder Wild und dazwischen etwas Fisch, das ist die "Hauptstrasse" der Ernährung!

Diese Ernährungsweise „zügelt“ die die Entzündung angreifenden Mechanismen.
Wenn wir von „Angreifern“ sprechen, müssen wir uns überlegen, wer wohl die „Verteidiger“ sind: Nämlich Fischöl, Selen, Vitamin E, Vitalstoffe in einer bestimmten, recht hohen Dosierung. Eigens dafür habe ich eine spezielle Komposition an Nahrungsergänzungsmitteln zusammengestellt.


Entzündungsarme Diät, Fischöl, Vitamin E, Vitalstoffe bei chron. Entzündungen wie Rheuma, MS etc.
Mayr/Eichhorn: Gesunde Ernährung bei Rheuma, Haug Verlag


2. Die „Abdichtung“ des Darms: Erste Priorität: "Reine Flohsamenschalen" Basisprogramm

 

Das Zauberwort hier heisst erst einmal: Nahrungsfasern!

Die beste Faser, die reine Flohsamenschale, enthält quellende Fasern, die den Darm reinigen und einschleimen und lösliche Fasern, die selbst Nahrung sind für die unabdingbar notwendige Bifidus- und Lactobazillenflora:

 

-Abdichtung der Darmschleimhaut
-Bereitstellung von Fettsäuren zur Ernährung der Darmwand
-Förderung der Darmbewegung
-Synthese von gewissen Vitaminen

3. Erweiterte Therapie: Basisprog ramm

4) Bei entzündlichen Prozessen: Fischöl, Vitamin E, Selen, Granuvital Vitalstoffe mit Guar

 

Minimaldosierung:

SevisanaLine Fischöl "EPA Pro" : 3g/Tag = 6 Kapseln à 500mg.

Wichtig: EPA-Pro ist lachsfrei. Ausschliesslich Wildfang (Makrelen, Heringe)

Vitamin E: Nur Vitamin E "gamma", reichlich enthalten in Rapsöl

Vitamin E wirkt entzündungshemmend. Nutrient ist ein Vitalstoffpräparat in reinster
Form, d.h. ohne Konservierungsmittel, E-Stoffe etc.)

 

Parasiten im Darm


Unser Darm mit seiner Gesamtlänge von 7-8m und seinem warmfeuchten und nährstoffreichen Klima beherbergt eine kaum vorstellbare Zahl von Mikroorganismen (ca. 100'000'000'000'000). Diese können grob in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Den grössten Anteil bilden die Bakterien (S. Info Bakteriologie des Darmes), an nächster Stelle sind die Pilze anzutreffen (S. Info Pilze im Darm) und schliesslich können wir von Protozoen (Einzeller, bspw. Amöben) und Würmern heimgesucht werden, den Parasiten im eigentlichen Sinn. Die bisherige Meinung war, dass Parasiten vor allem Reisende in unterentwickelten Staaten befallen würden. Die einheimische Bevölkerung solcher Länder weist auch tatsächlich bis zu 99% Parasitenbefall auf. Neue Studien haben jedoch ergeben, dass auch in den zivilisierten Ländern eine unerwartet hohe Befallsrate nachzuweisen ist. Dies wird auf den zunehmenden Tourismus in solchen Ländern als auch auf Immigrationen zurückgeführt. Dabei wird die Dunkelziffer als hoch eingeschätzt, da man mit Parasiten befallen sein kann, aber keine Symptome aufweisen muss (deshalb wird auch nicht danach gesucht (sog. Träger).
Grundsätzlich können Fremdorganismen auf zweierlei Arten und Weisen mit dem Menschen als Wirt zusammenleben: In Symbiose, d.h. zum gegenseitigen Nutzen (Bspw. gesunde Darmbakterien) oder in Parasitose, d.h. zum einseitigen Nutzen. Parasiten können nicht nur einen Nutzen vom Wirt erzielen, sondern durch die Absonderung von Parasiten-Stoffwechselprodukten wie Toxine (Gifte), Enzyme (knabbern Löcher in die Darmschleimhaut) , als auch gewisse hormonähnliche Substanzen eine breite Palette von Beschwerden verursachen. Hier wird häufig deshalb gar nicht ein Parasitismus vermutet, zumal der Parasit sich während Jahren im Darm ohne wesentliche Beschwerden verstecken kann.


Mögliche Symptome:

• Durchfall
• Stinkende Stühle
• Gewichtsverlust
• Kreuzschmerzen
• Blut oder Schleim im Stuhl
• Erbrechen
• Autoimmunkrankheiten
• Gelenksentzündungen Stuhl
• Colitis
• Fieber
• Kopfschmerzen
• Bauchkrämpfe
• Morbus Crohn
• Asthma
• Verminderung der weissen Blutkörperchen,
• Übelkeit
• After-Juckreiz
• Husten
• Reizdarrn
• Verstopfung
• Nahrungsrnittelallergien
• Augenentzündungen
• Sodbrennen
• Chronisches Müdigkeitssyndrom
• Ekzeme
• Retardierung bei Kindern
• Blähungen
• Nesselsucht

Faktoren, die die Anfälligkeit und das Ausmass der Erkrankung mitbestimmen, sind die persönliche Ernährung (Fettanteil, Ballaststoffe), Stärke des Immunsystems, Menge des sog. sekretorischen Immunglobulin A auf der Darmschleimhaut, Darmaktivität, Darmdurchlässigkeit, Säure pH Wert des Darminhaltes, Zusammensetzung der Bakterienflora (sog. Kolonisationsresistenz) u.a.m.
Die Übertragung der Parasiten erfolgt in der Regel durch mit Fäkalien kontaminierter Nahrung, kontaminiertem Wasser oder anderem (Schmierinfektionen).