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Das Krebsprinzip


Krebsbehandlung - komplementär, ergänzend und nicht alternativ

„Seit Jahrzehnten wird erfolglos nach Krebsmitteln geforscht. Mit Sicherheit können niemals solche gefunden werden, weil es „das Krebsmittel“ nicht gibt. Die Heilung von Krebskranken liegt nach meinem Verständnis in der Aktivierung des Abwehrsystems, in der Entgiftung der Zellen, in der Zuführung von gesunden Nahrungsmittelmolekülen und in einem Lebenswandel, der die universalen Schöpfungsgesetze beachtet und ihnen auch wirklich vertraut.


                                                                                                       Reiner Schmid



„Komplementär“ ist nicht dasselbe wie „alternativ“

Logik der Krebsbehandlung
Die „Freien Radikale“

Nahrungsmittelergänzungen

Standartisierte Immuntherapie beim Brustkrebs mit Lymphknotenbefall

Die Bedeutung von Pflanzeninhaltsstoffen für die Krebsvorbeugung

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„Komplementär“ ist nicht dasselbe wie „alternativ“ 

Komplementärmedizinische Behandlungen sollten keinesfalls als „alternative“ Therapieformen zur schulmedizinischen Krebstherapie betrachtet werden, sondern als Ergänzung der klassischen Krebstherapie.


Komplementärmedizinische Massnahmen sind unter anderem:

Stärkung des Immunsystems durch Immuntraining und Reduktion der krankheits- und therapiebedingten Beschwerden auf der Basis von natürlichen Heilmitteln, Nahrungsergänzungen und Beachtung wichtiger Ernährungsprinzipien. 

Es darf heute als gesichertes Wissen angenommen werden, dass entartete Zellen in jedem Menschen zu jeder Zeit vorhanden sind und dass es eine ständige Auseinandersetzung (Kampf) des Immunsystems mit Fremdlingen jedwelcher Art (Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze etc.) und Krebszellen gibt.

Die Entwicklung eines fassbaren Krebsleiden muss demgemäss bedeuten, dass es zu einem beträchtlichen Ungleichgewicht zwischen Abwehrkräften und bösartigen Zellansammlungen gekommen ist.

Die Zellentartung ist somit noch keine elementare Katastrophe, solange die Immunüberwachung, das Erkennen und Eliminieren von Krebszellen noch intakt ist.

Es macht keinen Sinn, das Immunsystem beim Vorliegen grosser Krebsmassen vor eine unlösbare Aufgabe zu stellen und „nur komplementär“ behandeln zu wollen. Hier sind primär schulmedizinische Krebstherapien angesagt. 

Nach einer optimalen krebszerstörenden Therapie bleiben noch ca. 0.1 % der Krebsmasse im Körper zurück. Ab diesem Zeitpunkt ist ausschliesslich das Immunsystem in der Lage, eine Heilung herbeizuführen.

In der Behandlung der Krebspatienten müssen alle immunologisch wirksamen Substanzen mit berücksichtigt werden. Dies sind die Vitamine A, D, E und Beta-Carotin, sämtliche Spurenelemente, Zink, Magnesium, Selen und andere.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der immunologisch orientierten Krebstherapie ist die Anregung der Hypophysenfunktion un die Stimulation der Nebenniere. Optimal gelingt dies mit pflanzlichen Substanzen. Während einer solchen Phytotherapie müssen stützend die Leberfunktion und der Mineral-, Vitamin- und Spurenelement-Haushalt behandelt werden
Zusätzlich muss die Darmflora saniert und Störherde wie z.B. belastete Zähne entfernt werden.
Der Darmflora kommt eine grosse Bedeutung zu. 70 % des Immunsystems befinden sich im Darm.
Die im Darm bei Fäulnis- und Gärungsprozessen freiwerden Toxine belasten das Immunsystem nachhaltig.


Die „Freien Radikale

„Freie Radikale“ sind nachweislich an allen Stadien der Krebsentstehung beteiligt.
Freie Radikale sind „giftige“ Sauerstoff-Abfallprodukte“.
Antioxidantien sind die Gegenspieler. Sie vernichten freie Radikale.
Die wichtigsten Antioxidantien sind Vitamin C, Vitamin E, Selen und Beta-Karotin. 

In Bevölkerungsgruppen mit verminderten Antioxidantien in der Ernährung besteht ein deutlich erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken.

Bei Krebspatienten wird regelmässig ein erheblicher Mangel an Selen und Antioxidantien gefunden, der durch die Chemo- und Strahlentherapie noch verstärkt wird. Diese Defizite erklären auch einige Nebenwirkungen der schulmedizinischen Krebstherapie. 

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand sollten Selen und antioxidative Vitamine elementarer Bestandteil der Vorbeugung und Therapie von Krebserkrankungen darstellen.


Die „Freien Radikale" greifen Schädlinge an:

Vernichten in den Körper eingedrungene Krankheitserreger im Innern der  „Fresszellen“.
 „Fresszellen“ sind die „Schutzpolizei des Immunsystems.


„Freie Radikale“ stürzen sich, wenn sie im Übermass vorhanden sind - z. Bsp. bei Rauchern - auchg auf gesunde Körperzellen:


Dringen in den Zellkern ein und bedrohen dort die Erbsubstanz.
Die Erbsubstanz der Zelle (DNA) erleidet jeden Tag ca. 10`000 solcher „oxidativen“ Angriffe .

Folge:  Die Zelle geht zugrunde - oder entartet zur Krebszelle.

„Freie Radikale" entstehen:

Im Körper als Produkt normaler Stoffwechselvorgänge.
Durch Sonnenstrahlung, Ozon, Smog, Medikamente (u.a. Antibaby-Pille, Antibiotika), Spor
Beim Rauchen: 1 Zug aus einer Zigarette überflutet die Lunge mit 100 Billionen freier Radikale.