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Frühstück - einmal anders:


Morgenlust statt Morgenfrust



Ohne Frühstück kämpfen Sie sich von unten nach oben - gegen den Tag.
Mit einem Frühstück voller Vitalität und Frische beginnen Sie den Tag oben und rutschen - komme, was da kommen mag - gemächlich nach unten. Sanfte Landung am Ende des Tages und nicht Vollbremsung mit quietschenden Reifen. Das ist Lebensphilosophie!

 

Das volle, starke Leben wird aus dem Frühstück geboren
(Chinesische Weisheit)

Die meisten Krankheiten kann man wegscheissen.
Im Darm sitzt der Teufel.
Ein sauberer Darm ist wie ein Frühlingsmorgen
(Chinesische Weisheit)

 

 

 

Geben Sie Ihrem Tag eine Struktur

und tanken vorerst einmal Vitalstoffe,

Antioxidantien und "Hirnfutter".

 

 

Wir brauchen morgens keine Milch, wir sind Esslinge und keine Säuglinge.
Wir brauchen auch keine toten Körner und Müeslis, die meist unzerkaut im "grossen Bottich" landen und schwer aufliegen.

Was wir brauchen ist lebendige Ernährung, Sprossen und Keimlinge.


 

Die Philosophie


Tomaten, Brokkoli = Antioxidantien
Sprossen = Hirnfutter.

Den Tag beginnen mit einer "ausgebauten Verteidigungsstellung" gegen Freie Radikale (Gemüse, Antioxidantien) und Nahrung für das Hirn (Sprossen). Lycopen in der Tomate und in der roten Grapefruit besitzt sehr starke antioxidative Eigenschaften. Das Lycopen in der Tomate sitzt fest in den Zellen und wird erst durch die Verarbeitung (Kochen, Dünsten, Grillieren, Tomatensaft, Ketchup etc.) in erheblich grösseren Mengen freigesetzt!
Lycopen ist hitzestabil.

Den Tag beginnen mit einem reichhaltigen Plateau an Nahrungsfasern, Vitamin, Mineralien und Spurenelementen, mit lebendiger Nahrung, mit Nahrungsfasern und basischen Mineralien (Gemüse)

Den Tag mental ruhig und gelassen beginnen. Was auch der Tag bringen wird, Sie kämpfen nicht gegen den Tag, sondern gleiten wie auf einer "Rutschbahn" von oben - Morgen, nach unten - Abend.

Den Tag beginnen mit einer "Anti-Krebs-Nahrung":

Epidemiologische Studien zeigen, dass nicht erhitztes Gemüse eine stärkere "Anti-Krebswirkung" zeigt, was auf die besondere Funktion der hitzeempfindlichen Xanthopylle in der Krebsvorsorge hinweist.


 
 
 
Zutaten für 2 Personen
 


200 g         Tomaten (oder Tomatensaft)
50 g           Broccoli (roh!) 
100 g         gemischte Sprossen  
5 El            Olivenöl  (kaltgepresst, Extra-Vergin)
Pfeffer und Salz aus der Mühle nach belieben

Salz kühlt, also geeignet für Hitzetypen
Pfeffer wärmt, also geeignet für Kältetypen

 

 

Vorgehen

 

Tomaten in Scheiben schneiden  
Broccoli zerkleinern und dazugeben  
Sprossen beigeben  
Würzen  
Olivenöl darüber giessen


Alternative

Tomate mit Mozarella

Für das Herz
Wer von der Tomatenfarbe, dem Lycopin, eine genügend grosse Menge im Blut hat, hat ein deutlich kleineres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben. Es wird vermutet, dass der Stoff die Bildung von schädlichem Cholesterin bremst. Dabei genügen kleinste Spuren: Laut einer Studie liegt die Schwelle bei etwa zwölf Millionstel Gramm pro Deziliter Blut. Wer mit seinem Wert darüber liegt, hat nur ein etwa halb so grosses Risiko für einen Infarkt wie jene, die diesen Wert nicht erreichen. Hat man sein Soll aber erreicht, so lässt sich das Risiko auch durch noch so grosse Mengen nicht weiter senken.

Sehr empfehlenswert:
Zum Frühstück 1 Glas Tomatensaft
.

 

 


 

 

 

dazu etwas Brot

Dinkel- oder Vollkornbrot

 

 

und immer eine Frucht!

 

Die rote Grapefruit enthält - wie die Tomate - Lycopin, ein starkes Antioxidans

 

 

 

 

Papaya,

eine in vieler Hinsicht hervorragende Frucht

besitzt entzündungshemmende Eigenschaften

 

 

 

 

 

 

Der Apfel ist "Gold" wert,

enthält lösliche Nahrungsfasern, Pektine.

Pektine sind Nährstoffe für unsere Darmbakterien,

Bifidusbakterien, Lactobazillen usw.

Diese Biomasse wiegt 3 kg!

 

Das altbewährte 3 Minuten Frühstücksei

Weiche Eier sind zu bevorzugen.

Bei hartgekochten Eiern oder Spiegeleiern liegt das Cholesterin mehrheitlich in oxidierter Form vor. Oxidiertes Cholesterin ist schädlich, im Gegensatz zum nicht-oxidierten.

 

 

 

Schafskäse

Schafskäse ist immer besser als Kuh-Käse.

Wenn Kuh-Käse, dann sind Hartkäsesorten wie Emmentaler oder Greyerzer besser als Weichkäsesorten

 

 

 

Morgenessen hält schlank

St. Galler Tagblatt, 13.9.03

 

Wer auf das Frühstück verzichtet, lebt mit einem vier- bis fünfmal grösserem Risiko, dick zu werden. Das zeigt eine Studie an 500 Erwachsenen in Massachusetts/USA. Sie sind ausführlich über ihre Essgewohnheiten befragt und klinisch untersucht worden.
Dabei hat sich auch gezeigt, dass es für die schlanke Linie besser ist, mehrmals am Tag etwas Kleines zu essen. Wer dagegen stundenlang fastet, einen riesigen Hunger aufbaut und dann umso mehr isst, wird eher dick.
Das kommt daher, dass grosser Hunger den Körper veranlasst, Energie auf Vorrat zu speichern in Form von Fett. Die meisten Personen, die häufig essen, nehmen auf den Tag verteilt weniger Kalorien auf als jene mit drei Hauptmahlzeiten.


 

Prof. H. Bankhofer:

Buch: „Die heilenden Kräfte in den Farben von Obst und Gemüse“. Seite 267

 

Forscher haben in Karlsruhe festgestellt:

Täglich 1 Glas Tomatensaft verbessert enorm die Immunwerte im Blut. Das gilt auch für einen Teller Tomatensuppe. Allerdings hat man an der Universität Hohenheim nachgewiesen: Tomatensaft aus dem Kühlschrank ist wertlos, weil das Lycopin unter starkem Kälteeinfluss wirkungslos wird.