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PFS - Das Primäre Fibromyalgie Syndrom


Denkanstoss: PFS und Bakteriophagen im Stuhl



Auf die Diagnose des PFS soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Vielmehr sollen alternative Therapiemöglichkeiten aufgezeigt und erörtert werden. Den wohl interessantesten Denkanstoss in eine ganz andere Richtung liefert uns die Verbindung PFS und Bakteriophagen im Stuhl, aufgezeigt in einem Beitrag von den Dres. Theophil und Thorwald Hey, Braustr. 3, D-31675 Bückebürg.

 

Thermographische Bilder einer Fibromyalgiepatientin

 

Thermographisches Bild einer gesunden Frau (Rücken)

 

1.      Therapieansatz: Bakteriophagen  

Bakteriophagen sind Viren.

Diese Viren befallen Zellen. Im Falle des PFS E. Coli Bakterien.

In den Colibakterien regen Virusgene zur Virusneuproduktion an.

In den Colibakterien entstehen dadurch bis zu 400 neuen Viren.

Die Colibakterien sterben nun ab und platzen auf.

Es kommt zum Viruswurf.

Die freigesetzten Viren befallen weitere Colibakterien.

Beim Tod der Colibakterien werden Hüllenbestandteile freigesetzt: Lipid-A.

Lipid-A stellt ein ganz hochpotentes Endotoxin (Gift) dar.

Bei PFS Kranken konnten in über 80% Bakteriophagen im Stuhl nachgewiesen werden.
Bei Gesunden im Vergleich: Nur 12-13%.
Bei akuten Fällen, im akuten Stadium also, gelang der Nachweis sogar in 98.4%.
So gesehen drängt sich beim PFS eine neue Definition auf:

PFS =  Primär Infektion (Bakteriophageninfektion der E.Coli)

            Sekundär Intoxikation (Colitoxine)


Demzufolge heisst die Basistherapie:

Den Viren den Wirt wegnehmen.

Die Menge an Colibakterien so tief wie möglich halten.


Therapie - Kurzfassung:  

a) Bei hartnäckigen Verläufen mag ein primärer Antibiotika Einsatz in Erwägung gezogen werden,
z .Bsp. Baktrim forte 2x1 über 10 Tage oder länger.

b) Darmreinigungen (Bittersalz, Kur nach F.X.Mayr).  

c)  Symbioselenkung (Bifiteral, Lactulose, 1 Messl. morgens), Symbioflor    

d) Vermeiden von Neuinfektionen:

                        Kein rohes Fleisch.

                        Am besten ovo-lakto-vegetarische Ernährung.

                        Kein Fast Food.

                        Keine Frischmilch.

                        Am besten Verzicht auf Milch- und Milchprodukte.

                        Keine/selten Rohkost. Nie Rohkost abends.  

                        Kein Gemüse/Salate etc. gewachsen in Gülle (Naturdung).

   

2.  Therapieansatz: Serotonin

Serotoninmangel (Neurotransmitter) führt zu Depression und vermehrten Schmerzen.  

Therapie:
5-Hydroxytryptophan (5-HTP), Hypericum perforatum (Johanniskraut)  


3.  Therapieansatz: Somatotropin

Erniedrigte Serumwerte führen zu Muskelschwäche und Schmerzen. Somatotropin = Wachstumsfaktor.

Therapie: Wachstumshormone, pdf, 238 KB

 


4.    Therapieansatz: Hormonachse

Epiphyse-Hypothalamus-Nebenniere  Schwächung der Hormonachse führt zu niedrigeren Kortisonspiegel und dadurch zu Dysfunktion im Immunsystem und zu vermehrten Schmerzzuständen.

Therapie: Pineal Plus (Thorne), Vitamin C, Glycyrrhiza glabra




5.    Therapieansatz:  Endorphine

Endorphine blockieren Schmerzen.
Bei Fibromyalgie fand man tiefe Endorphin-Werte.  

Therapie: Aqua-Fit (warmes Wasser), Aerobic (low impact), Vorsicht vor „zuviel“ / Misteltherapie


6.   Therapieansatz: Baseninfusion

Täglich, sehr wirksam!!! 



7.   Therapieansatz: Übersicht über weitere Therapiemöglichkeiten

Einzelbeobachtungen. Studienmässig nicht belegt!

Orthomolekular per os:
 

Magnesium-Malate forte (500mg) 2x1 Kps.tgl.  (Äpfel enthalten viel Malat-Säure)
Niacinamid: Niacitol P.E. (500mg Niacin): 2-6 Kps. tgl.  

Cocktail: 
 

Cocktail, wöchentlich einmal injiziert während 6 Wochen: 

Magnesium (Mag2 Amp.)         1 Amp. =10ml
Calcium Sandoz                         1 Amp. =10 ml
Vitamin C Streuli 20% (1g)       1 Amp. =  5ml                        Vitamin B Komplex Mepha       1 Amp. =  2ml                        Vitamin B12 (Algobaz, 10 mg)  1 Amp. =  2ml 

Injektion tief intraglutäal, verteilt auf beide Seiten.                                                   
Ev. intravenös als Infusion.  

Homöopathie:  
Germanium D30 Glob.  3x1 Glob tgl. (unter Zunge)   
Guiafanesin: 
Scheint Calciumphosphat Depots in Muskeln, Sehnen und Bändern zu entfernen.   
Enzogenol: 
Extrakt aus der Rinde der neuseeländischen Föhrenart
„Pinus
radiata“. Einzelbeobachtungen:
Starke schmerzhemmende Wirkung.                           Nebenwirkungsarm, aber teuer.   
Licht-Ton-Therapie: 
Vega-Audiocolor   
Prolo-Therapie: 
Injektion eines Gemisches (Lidocain, Dextrose, Wasser) an die Sehnen: Soll Fibroblasten stimulieren.   
Opiate: 
Getrocknete, pulverisierte Marihuana Blätter:
½ Tl. in 1 Yoghurt (gut gegen Schmerzen wirkend)  
Methylsulfonylmethane: 
MSM. Organische Schwefelverbindung (Eiweiss-Synthese und Eiweiss-Metabolismus). Schmerzhemmend bei Fibromyalgie und Multipler Sklerose. 
S-adenosyl-L-methionin:
SAM. Entzündungshemmend, antidepressiv, analgetisch.