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Diabetes mellitus und die Bedeutung
der orthomolekularen Medizin
Die Zuckerkrankheit ist kein
„Kavaliersdelikt“, sondern eine lebensbedrohende und lebensverkürzende
Stoffwechsel-Erkrankung mit fatalen Folgen
Die Zuckerkrankheit ist kein „Kavaliersdelikt“,
sondern eine lebensbedrohende und lebensverkürzende Stoffwechsel-Erkrankung
mit fatalen Folgen.
Der Diabetes mellitus ist die häufigste Ursache für tödliche
Herzinfarkte, Amputationen der Beine, Erblindung und dialysepflichtiges chronisches
Nierenversagen.
Diabetiker sind Hochrisikopatienten, allen voran für Herz-Kreislauferkrankungen,
aber auch für Nierenschäden und andere Begleiterkrankungen.
Diabetes erhöht das Auftreten einer Herzgefässkrankheit (Angina pectoris)
um das Doppelte und einer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) um das
Vierfache.
Gerade im Alter ist der Zeitpunkt des Auftretens einer Zuckerkrankheit entscheidend:
Je später, desto besser ist die Prognose!
Die 2 Formen des Diabetes mellitus
Typ-1 Diabetes
Jugenddiabetes
absoluter Insulinmangel
Typ-2 Diabetes
Sogenannter Altersdiabetes, mit 95 Prozent häufigste Diabetesform
Gestörte Insulinsynthese in der Bauchspeicheldrüse
Insulinresistenz
Adipositas (besonders Bauchfett)
„Metabolisches Syndrom“ (Kombination: Blutdruckhochdruck,
hoher Blutzucker, hohe Harnsäure-Konzentration und Adipositas)
Der Diabetes mellitus in Zahlen
Im Laufe der letzten Jahre ist die Anzahl der Typ-2 Diabetiker explosionsartig
angestiegen.
Verantwortlich für den Zuwachs ist vor allem die Zunahme übergewichtiger
Menschen, die verbesserte Behandlung der Zuckerkrankheit und eine frühere
Diagnosestellung.
Die grösste Bedeutung hat aber das Übergewicht.
Während der Typ-2 Diabetes bisher am häufigsten zwischen dem 50.
und 60. Altersjahr diagnostiziert wurde, werden Neuerkrankungen bereits vor
dem 40. Altersjahr immer häufiger. Die neuesten Daten zeigen, dass man
heute bei Kindern und Jugendlichen vermehrt Typ-2 Diabetiker diagnostiziert.
Auf jede Person im Alter von 55 bis 74 Jahren mit bekanntem Diabetes kommt
eine Person mit bislang nicht erkanntem Diabetes! Es ist also von einer hohen
Dunkelziffer auszugehen.
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Ursachen und Risikofaktoren des Typ-2 Diabetes
Die Insulinresistenz entwickelt sich häufig schon Jahre lang, bevor der
Diabetes augenfällig wird. Die Ursache für die Insulin-Unempfindlichkeit
ist häufig vererbt, sie kann aber auch während des Lebens erworben
werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine falsche Ernährung mit zuviel
Fett sowie zu wenig körperliche Betätigung. Je dicker ein Typ-2-Diabetiker
ist, desto schlechter wirkt das noch vorhandene Insulin.
Zu viele Kalorien, zu wenig Vitalstoffe, Bewegungsmangel und zu viel Bauchfett
sind zweifelsohne die allerwichtigsten Risikofaktoren.
80 Prozent der Typ-2 Diabetiker sind übergewichtig!
Folgeerkrankungen und Spätschäden
Makroangiopathie
Schädigung der grösseren Gefässe: Herzinfarkt, Schlaganfall
70 Prozent der Diabetiker sterben an einer Gefässerkrankung (Arteriosklerose,
Thrombose).
Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ist im Vergleich zum Nichtdiabetiker
um das 3 bis 6-fache erhöht.
Mikroangiopathie
Schädigung der Kapillaren: Erblindung (Risiko hoch)
Nierenversagen
Gestörte Mikrozirkulation
Wundheilungsstörungen
Amputation
Im Vergleich zum gesunden Menschen haben Diabetiker ein etwa 25-fach erhöhtes
Erblindungsrisiko.
Die diabetische Nierenschädigung ist die häufigste Ursache für
einen Nierenersatz.
Neuropathie
Nervenschädigung. 60 bis 90 Prozent aller Diabetiker leiden an einer
Neuropathie, vornehmlich handelt es sich um Sensibilitätsstörungen
wie Taubheitsgefühl am Fuss. Verletzungen (z. B. Glasscherben)
werden nicht wahrgenommen. Es kommt zu Infektionen, oft mit
nachfolgender Amputation des Beines. Dem „diabetischen Fuss“
ist grösste Beachtung zu schenken.
Man vermeide Nagelfalzverletzungen im Rahmen einer Pedicure Behandlung.
Inhalt
Die 2 Formen des Diabetes mellitus
Typ-1 Diabetes:
Typ-2 Diabetes:
Der Diabetes mellitus in Zahlen
Ursachen und Risikofaktoren des Typ-2 Diabetes
Folgeerkrankungen und Spätschäden
Makroangiopathie:
Mikroangiopathie:
Neuropathie:
Diabetes, oxidativer Stress und Antioxidanzien
Oxidativer Stress:
Antioxidanzien:
Die Bedeutung des Sports
Die Vitalstoffe
1. Zink
2. Chrom
3. Magnesium
4. Vitamin B
5. Alpha-Liponsäure
6. Omega-3 Fettsäuren - Fischöl
Aminosäuren
1. L-Glutathion
2. L-Carnitin
4. L-Arginin
5. L-Glutamin
6. L-Valin, L-Isoleuzin, L-Leucin
Laboruntersuchungen
1. Gefässe (Mikro- und Makroangiopathie)
2. Oxidativer Stress
3. Entzündungsaktivität
4. Übersäuerung
5. Verlaufskontrolle der Blutzuckereinstellung
6. Labormässige Diabetesüberwachung
Diabetes HCK-Vorschlag für 60 Tage:
Schulmedizinische Therapie
Glitazone:
Metformin:
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