DHEA verbessert in erster
Linie die Energie
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Sehr wichtig für die Energiefunktion
in der Zelle.
Müdigkeit ist ein häufiges Symptom bei DHEA Mangel.
Hebt die Energie.
Verbessert den (REM) Schlaf.
Verbessert das Gedächtnis und das Erinnerungsvermögen.
Verbessert das Wohlbefinden.
Wirkt angstlösend und hebt die Stimmung.
Verbessert das Immunsystem.
DHEA ist ein "Gehirnhormon", ein sogenanntes "exzitatorisches
Neurosteroid", das in den Gliazellen des Gehirns zu Östradiol (Umwandlungsrate
6%) und Testosteron (Umwandlungsrate 17%) umgewandelt wird.
Im Hippocampus wirkt es als Gegenspieler des Cortisols (Hemmung der CRH Bildung).
Alkohol beschleunigt den Abbau von DHEA (Stimulierung der 17-OH-Oxireduktase
Aktivität).
30% der Gesamt-Androgene bei Männern und über 90% der Östrogene
bei Frauen in der Menopause entstehen durch (periphere) Umwandlung aus DHEA/DHEA-S.
DHEA Ausschüttung aus den Nebennieren (Zona reticularis) erfolgt ACTH
- abhängig und pulsatil, d.h. mit Unterbrüchen - intervallsmässig
- mit einer maximalen Ausschüttung nachts.
DHEA-S Spiegel sinken bei Frauen um 4% und bei Männern um 2.3% pro Jahr.
DHEA-S Spiegel bei 60-jährigen betragen nur noch 40-50% der jugendlichen
Werte.
Die höchsten Werte finden sich bei der Geburt. Nach der Geburt rasches
Absinken auf sehr tiefe Werte.Stetiger Wiederanstieg im Verlaufe der Pubertät
mit Spitzenwerten um 15.
DHEA-S Spiegel liegen normalerweise 10- bis 20-fach höher als die Cortisol-Spiegel.
Die tägliche Produktionsrate gesunder, junger Frauen liegt bei 25-30 mg.
DHEA und DHEA-S werden durch ACTH - ein Nebennierenhormon - stimuliert.
Im Alter lässt nicht nur die absolute DHEA Produktionsrate nach, auch
die zirkadiane Varibilität, die intervallsmässige Ausschüttung,
kommt fast zum erliegen.
Bei höheren DHEA Spiegel finden sich weniger entzündliche und altersabhängige
Erkrankungen.
(Zwischen DHEA-S und IL-6 (Interleukin-6) besteht eine negative Korrelation).
Wirkungen von DHEA:
Immunsystem: Gegenspieler des Cortisols, steigert die zelluläre Immunität
(Th1-Zellen, IL-2, IL-12, IFN Gamma).
Verbessert also das Immunsystem. Wichtig bei chronischen Entzündungen und
Infekten. Anti-Krebs Wirkung.
Unterdrückt die Krankheitsaktivität bei bestimmten Autoimmunerkrankungen
wie systemischer Lupus erythematodes (SLE) und rheumatoide Arthritis (RA, PcP).
Steigert die Wirksamkeit von Wachstumshormon durch Anhebung von IGF-1.
Kardiovaskuläre - Herz-Gefäss - Schutzwirkung bei Männern (via
Östrogene):
Triglyceride (TC) und LDL sinken, HDL steigt.
Auf das Herz wirkt DHEA muskelkräftigend - postiv inotrop
Günstige Beeinflussung der Blutfettzusammensetzung - des Lipidprofils:
Triglyceride , Total-Cholesterin, LDL, Lp(a).
Abbau von visceralem Fettgewebe (Bauchfett).
DHEA erhöht die Knochendichte (Osteokalzin)
DHEA hemmt die Thrombozytenaggregation - Verklebung der Blutplättchen
(Unterbindung der Thromboxan B2-Synthese aus Arachidonsäure). Verbessert
also die Fliesseigenschaften des Blutes und wirkt Thrombosen entgegen.
DHEA stimuliert die Synthese von thermogenen - wärmeproduzierenden Enzymen
und hilft so Fett abzubauen.
DHEA senkt die Insulinresistenz. Antidiabetische - blutzuckerregulierende Wirkung.
DHEA erhöht den Serotonin und den Beta-Endorphin Spiegel. Neurotrope -
die Stimmungslage verbessernde Wirkung. Wirkt gegen Depression und Ängste.
Anti-Aging Wirkung: Verlangsamt den Alterungsprozess.
DHEA und Anti-Aging Wirkung:
Die Bestimmung von DHEA-S wird von manchen Autoren als messbarer Indikator des
individuellen Alterungsprozesses angesehen.
Die DHEA Abnahme mit steigendem Lebensalter ist sehr unterschiedlich und teilweise
genetisch bestimmt.
Niedrige DHEA-S Spiegel bei Männern unter 70 Jahren wurden als verlässliche
"Vorläufer" des Todes angesehen, wenn die Männer Raucher
sind oder früher geraucht haben.
Während DHEA/DHEA-S im Alter absinken, steigen die freien Cortisol Spiegel
im höheren Alter an.
Der DHEA/17-OH-Progesteron Quotient könnte einen guten Biomarker für
den Alterungsprozess darstellen.
Ein ausreichend hoher DHEA-S Spiegel (>100 mcg/dl) reduziert die Gesamtsterblichkeit
um 36% und die Herz-Gefäss Sterblichkeit um 48%.
DHEA Therapie:
Die Wirksamkeit von DHEA ist umso grösser und wahrscheinlicher, je tiefer
die DHEA Spiegel vor Beginn der Therapie sind.
Dosierung: 12.5 - 25 mg bei Frauen
25 - 50 mg bei Männern
Einnahme vorzugsweise morgens.
Möglicherweise bessere Aufnahme als Sublingualtabletten (lösen sich
im Mund auf)
Zu erwartende Verbesserungen unter einer DHEA Therapie:
Mehr Energie.
Allgemein besseres Wohlbefinden.
Aufhellung der Stimmungslage: Ängstlichkeit, Depression werden gebessert.
Gehirnfunktion: Besseres Gedächtnis und Erinnerungsvermögen.
Immunsystem: Anti-Krebs Wirkung, weniger Entzündungen und Infekte.
Mögliche Nebenwirkungen einer zu hoch dosierten
DHEA Therapie:
Akne
Gesichtsbehaarung
Männliches Haarverlust - Muster (Glatze)
Alternativen zum DHEA in Kapselform:
DHEA 4% Creme oder Pregnenolone 2x täglich
Osteoporose in der Postmenopause:
Erster Gedanke: Östrogen
Zweiter Gedanke: Testosteron
Dritter Gedanke: DHEA, Progesteron, Pregnenolone
Pregnenolone
Verbessern das Gedächtnis, das Erinnerungsvermögen.
Erhöht bei Frauen und Männern den Progesteronspiegel.
Erhöht vorübergehend den DHEA Spiegel.
Unterstützt im Hirn die Glia- und Schwammzellen.
Nebenwirkungen:
Keine bekannt.