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Lynato - Lycotom


Lynato - Lycotom: 8 bis 16x mehr Lycopin als herkömmliche Tomaten!

Tomaten sind reich an Beta-Karotin, Folsäure, Lycopin, Vitamin C und Vitamin E. Tomaten beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlaganfällen vor und senken das Krebsrisiko. Frische Tomaten (=rote Farbe) und tomatenhaltige Produkte, Pomelos, Wassermelonen, Guaven und Papayas sind Nahrungsmittel, welche reich an Lycopin sind.
Verarbeitete Tomaten (Jus, Sauce, Ketchup) enthalten mehr Lycopin als rohe Tomaten! Wassermelonen erhöhen Lycopin am effektivsten. Einige Verarbeitungsmethoden können zum Verlust bestimmter Nährstoffe führen. Es hat sich aber herausgestellt, dass das Lycopin in Tomaten besser zur Verfügung steht („Bio-Verfügbarkeit“), wenn die Tomaten weiter verarbeitet wurden (gedünstet, Tomatensaucen, Tomatensuppe, Tomatenmark, Tomatenpüree, Ketchup).

Lynato, auch Lycotom genannt - die lycopinreichste Tomate

Herstellung in der Schweiz:  Bötsch Gemüsebau Hungerbühl 9b • 8599 Salmsach
Vertrieb in der Schweiz:      Spar

 

Lynato-Lycotom ist eine Strauchtomate, gewonnen aus traditioneller Saatveredelung. Süsser, aromatischer und vitaminreicher als herkömmliche Tomaten.

Ein hochwertiges Naturprodukt mit einem hohen Lycopingehalt und einem eimaligen Tomatengeschmack, insbesondere als Tomatensauce.

Ihr Geschmack, die intensiv-rote Farbe und der hohe Lycopingehalt sind unübertroffen. Die Sorte Lynato-LycoTom steht rergistrierten Gärtnern exclusiv zur Verfügung. LycoTom wird durch den Gemüseversand Heinz Korff GmbH vermarktet.

Lynato-Lycotom Tomaten:

• sind das Produkt natürlicher Sortenveredelung.
• bestechen durch ihre intensive rote Farbe.
• garantieren einen ausgezeichneten Geschmack.
• sind herrlich suss und aromatisch.
• werden bei Bötsch Gemüseanbau auf natürliche Weise angebaut.


Tipp:

Tomaten ganz, unzerkleinert, tiefgefrieren.

 

Inhaltsangaben (Lynato-LycoTom ist ein Naturprodukt. Die Nährwertangaben können variieren)

Nährwerte 100g
Energiewert 78 kJ
Eiweiss 1 g
Kohlenhydrate 4 g
Fett <0.5 g
Lycopin 8 mg (garantierter Mindestanteil)


Der Lycopingehalt liegt deutlich höher als bei herkömmlichen Tomaten. Dabei kann je nach Umwelteinflüssen (Boden, Klima, Licht) der Lycopingehalt 8 bis 16fach höher liegen!

 

Lycopin

• ist ein pfianzlicher Inhaltsstoff (Carotinoid)
• kommt von Natur aus in Tomaten vor
• verleiht der Tomate ihre tiefrote Farbe
• ist ein natürliches Antioxidationsmittel und kann freie schädliche Radikale neutralisieren.

Lycopin gehört zur Gruppe der Carotinoide. Carotinoide sind intensiv gelbe oder intensiv rote Farbstoffe, die vielen Pflanzen und Früchten die typischen Farben verleihen. Im grünen Gemüse werden die zum Teil reichlich vorkomenden Carotinoide durch den grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll überdeckt. Carotinoide in Pflanzen, im Gemüse und in Früchten sollen diese vor Lichtschäden bewahren. Im menschlichen Körper erfüllen sie ähnliche Schutzaufgaben. Als Antioxidanzien schützen sie vor giftigen Sauerstoffabfallprodukten, den "Freien Radikalen". Lycopin weist sehr starke antioxidative Eigenschaften auf. Das Lycopin in der Tomate sitzt fest in den Zellen und wird erst durch die Verarbeitung (Kochen, Dünsten, Grillieren, Tomatensaft, Ketchup etc.) in erheblich grösseren Mengen freigesetzt! Lycopin ist hitzestabil, wird also durch Kochen nicht zerstört.

Lycopin fungiert nicht als Provitamin A, wird also nicht wie andere Carotionoide in Vitamin A umgewandelt. Allerdings besitzt es stark antioxidative Eigenschaften gegenüber einwertigem Sauerstoff (mehr als die doppelte Aktivität von beta-Carotin) sowie gegenüber anderen Sauerstoffradikalen. Die Eigenschaft als Schutzstoff gegen freie Radikale ist sehr ausgeprägt, etwa um das 10fache stärker verglichen mit Beta-Carotin. Eine kürzlich verfasste Studie stellte einen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Lycopin-Spiegel und dem Schutz vor Atherothrombose fest. Andere Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Tomaten oder tomatenhaltigen Produkten, sowie erhöhte Lycopinspiegel die Häufigkeit des Prostatakarzinoms herabsetzen. Nur die regelmässige Zufuhr von Lycopin führt zu wesentlich weniger Erkrankungen an Prostata-Krebs. Zudem schützt Lycopin die Haut vor UV Licht verursachtem Erythem (Sonnenbrand). Lycopin wird im Darm Darm schneller aufgenommen als andere Carotinoide. Die Carotinoide im menschlichen Blut bestehen zur Hälfte ausd Lycopin, wobei aber je nach der Ernährungsgewohnheit starke Schwankungen vorliegen können. Lycopin kann vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden. Im Rahmen einer gesunden Ernährung ist man ist also auf die Zufuhr von aussen angewiesen. Wie beim β-Carotin ist die Zugabe von Öl notwendig, um das lipophile Antioxidans Lycopin in den Körper aufzunehmen.

Bekannte Carotinoide sind:
  • Lycopin (Tomaten, Grapefruit)
  • Beta-Carotin (Karotten u.a.)
  • Lutein und Zeaxanthin (Grünkohl, Spinat)
  • Beta-Cryptoxanthin (Mandarinen)

Grosstechnisch wird Lycopin mit organischen Lösungsmitteln (Hexan, Dichlormethan, Methanol) aus Tomatenkonzentraten extrahiert. Im Menschen wird Lycopin mithilfe de B-Carotin-Dioxgenase-2 (BCDO2) abgebaut. Die Abbauprodukte sind Pseudojonon, Geranial und 2-Methyl-2-hepten-6-on. Pseudojonon ist ein gelbliches Öl, das auch in der Tabakpflanze nachgewisen wurde. In Pflanzen ist es ein Zwischenprodukt in der Biosynthese von Lycopin. Pseudojonon kommt in vielen Blütenpflanzen vor. Pseudojonon steuert die Ausbildung der Larvenmerkmale bzw. legen das Ziel der Häutung fest. β-Jonon ist Ausgangssubstanz für die Produktion von Retinol und Carotinen. Die weitere Bedeutung im menschlichen Körper ist unbekannt. Jonone werden in der Riechstoffindustrie, zumeist in Blumen- oder Phantasie-Kompositionen, eingesetzt.

Geranial (Citral-A) wird als Duft- und Aromastoff verwendet. Als Duftstoff kommt er auch in der Tomate und im Lycopin vor: Sehr ausgeprägter Citronenduft, intensiv-frisch, etwas "grün", bitter erscheinende Note.

Lycopin ist als Lebensmittelfarbstoff E 160d in der EU zugelassen. Lycopin wird als Pulver zur Koloration von Lebensmitteln verwendet. Es wird vor allem zur Färbung von herzhaften Produkten, Suppen und Sossen, wo der Beigeschmack nach Tomate nicht stört, eingesetzt.

Lycopin: Inhaltsangaben

Auffallend sind die erheblichen Schwankungen verschiedener Untersucher: Der Lycopingehalt ist abhängig von den Wetterbedingungen, Bodenbeschaffenheit, Sortenwahl, Anbaumethoden, Reifestadium, Lichtexposition, Verarbeitungs- und Lagerbedingungen . Die Werte in den 3 Kolonnen veranschaulichen die stark voneinander abweichenden Literaturangaben.

  mg/100g mg/100g mg/100g
Tomaten, roh, reif 2.6 5.6  
Tomatensauce 18.6 8.9 28.1
Tomatensaft 9 25  
Tomatensuppe 10.9 24.2 62
Tomatenmark, Konzentrat 13.8 28.8  
Konserventomaten  2.7    
Tomatenpulver 46.3 160  
Ketchup 16.7    
Bio-Ketchup 183    
Dosentomaten 10    
Wassermelone  4.5 14.7  
Guave 5.2    
Rote Grapefruit 1.4 4.9  
Chillisauce 6.7    

 

Wieviel Lycopin braucht der Mensch?


Anioxidanzienstatus Unilabs St. Gallen

Mehr Infos im Downloadbereich (Labor)

Der Prokopfverzehr in Europa ist geographisch bedingt sehr unterschiedlich: Für Tschechien werden 5 kg und für Italien 30 kg pro Kopf und Jahr angegeben.

Zitat Dr. Venket Rao: Da der Mensch das Lycopin nicht synthetisieren kann, muss es durch die Ernährung zugeführt werden. In der Wissenschaft herrscht Uebereinstimmung, dass generell weniger Lycopin zugeführt wird als für positive Effekte notwendig wäre. Neuere Studien zeigen eine tägliche Zufuhr von 7-8 mg Lycopin mg als ausreichend an, um gegen oxidativen Stress und vor chronischen Erkrankungen geschützt zu sein. Das entspricht einem mittelgrossen Glas Tomatensaft oder einer guten Portion Tomatensosse.

 

Mann, älterer Zahnarzt, isst weder Tomaten noch sonstiges Gemüse:Sehr tiefe Werte für Beta-Carotin, Alpha-Carotin, Lycopin (LYCO), Lutein-Zeaxanthin und Beta-Cryptoxanthin.

Junge Frau mit 2 Kleinkindern, gestorben an Brustkrebs: As ausser gelegentlichen Karotten kein Gemüse. Kohlenhydratreiche Ernährung. Kaum Fleisch: Deswegen extrem tiefe Vitamin A Werte (VA), typisch für Vegetarier.Sehr tiefe Werte für Lycopin (LYCO), Lutein-Zeaxanthin und Beta-Cryptoxanthin.

Junge Frau, Juristin, isst kein Gemüse, des öfteren aber Tomatenspaghettis: Lycopin im unteren Drittel. Solche Werte sind häufig zu sehen beim Verzehr von 3-4 rohen Tomaten täglich oder 1-2 Tomaten fast täglich als Grilltomaten. Fazit: Um befriedigend hohe Lycopinwerte zu erreichen sind höhere Mengen an verarbeiteten Tomaten und insbesondere an rohen Tomaten zu verzehren, zB. 10 Tomatenmahlzeiten pro Woche.

Älterer Arzt, ass lebenslang immer sehr viele Tomaten, in allen Variationen täglich 1-2 Tomaten roh, mehrmals pro Woche Grilltomaten, mindestens 1x als dickflüssige Sosse über Gemüse (Bohnen, Chefen, Fenchel etc.). Gesund, kein Prostatakrebs, kein Herzleiden, tiefnormaler Blutdruck, tiefe Blutfettwerte, biologisch viel jünger aussehend. Hoher Gamma-Vitamin E Wert (GV-E): Mindestens 1/2 Liter St. Galler Rapsöl pro Woche .Fazit: Auch mit einer Ernährung sehr reich an Tomaten schiesst man kaum über das Ziel hinaus. Lediglich mit viel Ketchup oder Tomatenpürree werden Werte oberhalb dem Normbereich beobachtet
"Hauptstrasse der Ernährung, TopMix Getränke, Rapsöl, Granatapfelelixier"

Lycopin und Herz

Hohe Lycopinwerte im Blut sind vergesellschaftet mit einem deutlich kleineren Herzinfarktrisiko. Vermutlich bremst Lycopin die Bildung von schädlichem Cholesterin.Offenbar genügen schon kleinste Mengen: Gemäss einer Studie liegt die Schwelle bei etwa zwölf Millionstel Gramm pro Deziliter Blut. Wer über diesem Wert liegt senkt gemäss Studienergebniss sein Infarktrisiko um die Hälfte. Sehr hohe Werte vermögen das Risiko aber nicht weiter zu senken. Es wird berichtet, dass stark erhöhte Werte, oft verbunden mit einer übertriebenen Supplementation, v.a. in Anwesenheit von oxidativem Stress und in Risikosituationen zu vermeiden sind.

In einer Studie in New Castle, Australien, erhielten Typ 2-Diabetiker drei Wochen lang täglich 250ml Tomatensaft oder ein Placebogetränk. Die Diabetiker in der Tomatenmarkgruppe zeigten nach diesen 3 Wochen eine deutlich geringere Verklumpungstendenz der Blutplättchen. Das Verklumpen von Blutplättchen kann bekanntlich zur Entwicklung einer Herzerkrankung beitragen.

Lycopin und Prostatakrebs - ein heikles Thema

Um es gleich vorneweweg zu nehmen: Es gibt starke Stimmen, die dem Lycopin einen Schutz vor Prostatakrebs unterstellen. Es gibt aber auch kritische Stimmen, die das Gegenteil behaupten. Insbesondere sollen nach Meinung einiger Leute sehr hohe Dosen von Lycopin in erheblichen Stresssituationen vermieden werden. Das Zauberwort heisst immer noch "Ausgewogenheit": Von allem etwas, von nichts auf die Dauer zu viel! Das nenne ich gelebte Krebsprophylaxe.

Zitat Dr. Venket Rao: Der Buchinhalt zeigt, wie Lycopin inzwischen als chemoprotektiver Wirkstoff bezeichnet werden kann, besonders weil neuere wissenschaftliche Erkenntnisse die Krebs vorbeugende Wirkung von Lycopin als Ergebnis seiner synergistischen Wechselwirkungen mit anderen Pflanzeninhaltsstoffe diskutieren, wie Phytoen und Phytofluen, die in Tomaten und Tomatenprodukten vorkommen. Diese positiven Wechselwirkungen haben zum Begriff der Kombinationsprävention vor Krebs geführt.

Contra (Zitate):

Es gab Hinweise, dass der Konsum von Lycopin zu einem reduzierten Risiko führt, an Herz-Kreislauf-Erkrankung, Krebs (vor allem Prostatakrebs), Diabetes mellitus, Osteoporose und Unfruchtbarkeit zu leiden. Eine neuere, grosse Studie mit ca. 28.000 Probanden lässt jedoch vermuten, dass kein Zusammenhang zwischen Lycopin und Krebsrisiko besteht. Vielmehr zeigte sich, dass das verwandte Antioxidant Beta-Carotin das Risiko für Prostatakrebs erhöht. Eine schützende Wirkung bei Belastungs-Asthma konnte nicht gezeigt werden.

Es gab Hinweise, dass der Konsum von Lycopin zu einem reduzierten Risiko führt, an Herz-Kreislauf-Erkrankung, Krebs (vor allem Prostatakrebs), Diabetes mellitus, Osteoporose und Unfruchtbarkeit zu leiden. Eine neuere, grosse Studie mit ca. 28.000 Probanden lässt jedoch vermuten, dass kein Zusammenhang zwischen Lycopin und Krebsrisiko besteht. Vielmehr zeigte sich, dass das verwandte Antioxidant β-Carotin das Risiko für Prostatakrebs erhöht. Eine schützende Wirkung bei Belastungsasthmas konnte nicht gezeigt werden (http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/889987).

Pro (Zitate):

Dr. med. Slavko Ivkovic, Internist, Nephrologe: Viele Untersuchungen haben gezeigt, Lycopin die Lipidoxidanzien verringert, es bremst die Teilung menschlicher Krebszellen, es schützt die DNA und fördert die Aktivierung der Antioxidanzien der endogenen Enzyme der Glutathionperoxidase (Gpx).

Besonders ausgeprägt ist die Schutzwirkung gegen Prostatakrebs: In Beobachtungsstudien war eine tägliche Aufnahme von bis zu 6 mg Lycopin mit einem um 21 % reduzierten Risiko für Prostatakrebs assoziiert. In einer anderen Studie hatten Männer, die häufig Tomatensosse verzehrten, ein um 25 % geringeres Gesamtrisiko für Prostatakrebs und ein um 44 % geringeres Risiko für das Auftreten besonders aggressiver Prostatakrebsformen.  

Eine bestimmte Substanz aus Tomaten - das Lycopin - wurden bislang mit einem geringeren Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, in Zusammenhang gebracht. Versuche zeigen jedoch, dass nur der Verzehr von ganzen Tomaten, aber nicht von Lycopin alleine vor einem Prostatatumor schützen kann. Inzwischen ist aus einer ganzen Reihe von wissenschaftlichen Veröffentlichungen, darunter auch von Dr. Strum bekannt, dass Lycopin aus der Tomatenschale eine krebshemmende Wirkung hat. Wenig bekannt ist, dass der aus der Tomatenschale isolierte reine Wirkstoff Lycopin allein nicht die erhoffte Wirkung hat (Lycopin-Kapseln). Nach den Studien scheinen ein oder mehrere zusätzliche, bisher unbekannte Stoffe aus der Tomatenschale in Verbindung mit Lycopin entsprechend zu wirken.

Kucuk et al. berichtete über 30 Männer mit lokal begrenztem Prostata-Karzinom, die zur radikalen Prostatektomie vorgesehen waren. Sie wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt 15 mg Lycopin oral 2 x täglich; die zweite Gruppe blieb drei Wochen vor der Operation unbehandelt. Von dem entnommenen Prostatagewebe wurden Stufenschnitte angefertigt, komplett eingebettet und hinsichtlich pathologischem Stadium, Gleason-Score, Prostata-Karzinom-Volumen als auch im Hinblick auf das Ausmaß einer PIN (ein pathologischer Befund, der oft zusammen mit einem Prostata-Karzinom gefunden wird) in der Drüse bewertet. Die Gewebeproben wurden auch bezüglich Biomarkern zur Zellproliferation, Differenzierung und Apoptose untersucht. Dann wurde die behandelte Gruppe mit der Kontrollgruppe verglichen. In der behandelten Gruppe stiegen die Serum- und Gewebekonzentrationen von Lycopin um 22 %. Zum Zeitpunkt der radikalen Prostatektomie hatten innerhalb der behandelten Gruppe 8 von 12 Patienten (27 %) ein auf das Organ begrenztes Prostata-Karzinom; 84 % hatten Tumore < 4 ccm im Vergleich zu 44 % und 55 % in der Kontrollgruppe. In der behandelten Gruppe konnte weniger PIN nachgewiesen werden. Die Expression von Biomarkern, die eine Proliferation anzeigen, ging zurück; die Marker der Differenzierung und Apoptose stiegen in der behandelten Gruppe an. Auch die PSA-Werte gingen in dieser Gruppe signifikant zurück, nicht jedoch in der Kontrollgruppe.
Die Ergebnisse legen nahe, dass Lycopin eine gewisse Rolle in der Verhütung des Prostatakrebses spielt. Dies ist eine sehr spannende Studie; zur Zeit empfehlen wir Patienten mit aktivem Prostata-Karzinom, 30 mg Lycopin in ihre Diät mit einzubeziehen.

Lycopin plus Vitamin E verringern das Wachstum von Prostatakrebszellen bei Mäusen
Geringe Dosen von Lycopin kombiniert mit geringen Dosen von Vitamin E reduzieren bei einem Mausmodell menschlicher Prostatakrebszellen signifikant das Wachstum des Tumors und reduzieren die Konzentrationen der PSA-Werte im Serum entsprechend.

Duo gegen Krebs: Tomate und Brokkoli: Tomaten und Brokkoli gemeinsam verzehrt dienen zur Vorbeugung gegen Krebs. Wer Tomaten und Brokkoli gleichzeitig zu sich nimmt, schützt sich besser vor Krebs, als würde er eines der beiden Gemüse einzeln verzehren, wollen US-amerikanische Wissenschafter nun herausgefunden haben

Weitere Aussagen (Zitate):

Lycopin wirkt nicht nur antikanzerogen: Es gibt Hinweise, dass der Konsum von Lycopin das Risiko senkt, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Osteoporose zu erkranken oder unfruchtbar zu werden.
Mögliche Vorteile für die Gesundheit: Forschungen über das aus der Nahrung stammende Lycopin legen nahe, dass es das Risiko vieler Krankheiten senkt.